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Charlotte Freiin von Maltzahn

(1881 - 1975)

ist eine deutsche Malerin, deren Bilder in einer Werkschau das erste Mal der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Bis 2011 lagerten ihre Arbeiten in ihrem Haus in Benediktbeuern.
Nachdem ertrotzten Einverständnis ihrer Eltern besuchte sie das Berliner Studienatelier für Malerei und Plastik von Martin Brandenburg, wechselte auf die Kunstakademie in Kassel und studierte an der "Damenakademie" in München Aktzeichnen, neben so namhaften Künstlerinnen wie Gabriele Münter.
Zahlreiche Studienreisen, führten Charlotte in verschiedene Länder Europas, u.a. nach Schweden und mit dem Münchner Künstler Julius Seyler nach Paris, und über die Bretagne an den Atlantik. Der Erste Weltkrieg beendete ihre Karriere als Malerin und vereitelte auch den kühnen Plan, ihr Stipendium im Frühjahr 1914, als Meisterschülerin in Florenz wahrzunehmen.
Ihr Gesamtwerk lässt sich grob in Werkgruppen einteilen: Porträts und Akte, Landschaften und Stillleben. Besonders die Aktgemälde erlauben die Annahme dass ihre Nähe zu Akteuren des "Blauen Reiters", nicht nur auf persönlichen Freundschaften beruhte, sondern auch den expressionistischen Stil und Technik ihrer Arbeiten beeinflusste.
Dieser Text beruht ausschließlich auf mündlichen Überlieferungen aus der Familie, von Freunden und Aufzeichnungen (schriftlich festgehaltene Erinnerungen) die sich ihre Tochter Inge, diktieren ließ und den lebhaften Erinnerungen ihrer Enkelin Almut Kreuz.